
- Beute könnte im dreistelligen Millionenbereich liegen
- Einbruchsschäden sind noch nicht komplett beseitigt
Die Beute des spektakulären Einbruchs in die Sparkassenfiliale in Buer kurz nach Weihnachten soll deutlich höher sein als bisher gedacht. Sie könnte bei über 100 Millionen Euro liegen - das hat die dpa aus Sicherheitskreisen erfahren. Laut Medienberichten haben die Ermittler bei einigen Betroffenen auch Zweifel an der Herkunft des Geldes, das in den Schließfächern deponiert war. Es könnte sich um Schwarzgeld oder Gelder von Clans handeln. Offiziell sagen viele Kunden, dass es Geschenke von Hochzeiten seien.
Wann die Sparkassenfiliale wieder öffnet, ist noch unklar
Auch die Gelsenkirchener Sparkasse hat sich am Wochenende nochmal zu Wort gemeldet und erklärt, dass die Filiale am Buerschen Marktplatz nach dem Einbruch noch für einige Tage geschlossen bleibt. Die Einbruchschäden müssten noch komplett beseitigt werden, sagt die Bank. Die Kunden würden informiert, wenn die Filiale wieder öffnet. Die Sparkasse arbeitet nach eigenen Angaben auch weiter daran, die entstandenen Schäden zu erfassen und zu beheben. Das gebohrte Loch im Tresorraum wurde mittlerweile von Spezialisten zugemacht.