Anzeige
Vorläufige Bilanz nach Spielende: Strategie der Polizei bei Hochrisiko-Spiel zwischen Schalke und Magdeburg umfänglich
Teilen:

Vorläufige Bilanz nach Spielende: Strategie der Polizei bei Hochrisiko-Spiel zwischen Schalke und Magdeburg umfänglich

Gelsenkirchen (ots) -

Veröffentlicht: Samstag, 21.02.2026 22:54

Anzeige

Die Polizei hat das als Hochrisiko-Spiel eingestufte Fußballspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Magdeburg am Samstagabend, 21. Februar 2026, mit mehreren hundert Einsatzkräften begleitet. Nach den schweren Ausschreitungen am 24. Januar 2026 beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden in Magdeburg haben Beamte von Landes- und Bundespolizei bei der heutigen Begegnung gemeinsam umfangreiche Kontrollen bei den angereisten Fans aus Magdeburg durchgeführt, um mögliche Tatverdächtige des Januar-Spiels zu identifizieren. Durch diese Maßnahmen, bei denen auch speziell geschulte Beamte zur Identifizierung von Personen zum Einsatz kamen, konnten insgesamt fünf Personen im Alter zwischen 19 und 58 Jahren identifiziert und für weitere Maßnahmen einer Polizeiwache zugeführt werden. Bei dem Spiel in Magdeburg war es zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen gegen Polizistinnen und Polizisten gekommen, bei denen 70 Beamte zum Teil schwer verletzt worden waren. Die Ermittlungen nach diesem Gewaltausbruch werden unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdelikts und des Verdachts von schwerem Landfriedensbruch geführt. Ansonsten kam es vor, während und nach dem Spiel nur zu wenigen Vorkommnissen. Die Beamten fertigten zwei Strafanzeigen wegen Beleidigung gegen Vollzugsbeamte und eine wegen des Mitführens von pyrotechnischen Gegenständen gegen Fans aus Magdeburg. Außerdem erstatteten sie eine Strafanzeige gegen einen 15 Jahre alten Schalker Fan wegen des Verdachts des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen. Insgesamt ist das polizeiliche Konzept umfänglich aufgegangen.

Anzeige

Nachfragen für Journalistinnen und Journalisten:

Anzeige

Polizei Gelsenkirchen

Anzeige

Telefon: +49 (0) 209 365-2010 E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de https://gelsenkirchen.polizei.nrw/

Anzeige

Original-Content von: Polizei Gelsenkirchen, übermittelt durch news aktuell

Anzeige
Anzeige
Anzeige