
- Dienstleistungen können wegfallen oder länger dauern
- Heute in einer Woche wird wieder verhandelt
Für Autofahrer bei uns könnte es heute unerwartete Probleme geben: Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Gelsenkirchen sind zum Warnstreik aufgerufen. Laut der Gewerkschaft Verdi können dadurch Dienstleistungen wegfallen oder länger dauern.
Die Autobahnmeisterei kümmert sich um die Sicherheit und Sauberkeit auf den Autobahnen rund um Gelsenkirchen. Zu ihrem Bereich gehören mehr als 150 Kilometer auf der A40, A42, A43 und der A448. Die Mitarbeiter sind auch für 120 Brücken, fünf Autobahnkreuze und 41 Anschlussstellen verantwortlich.
Darum geht es bei den Tarifverhandlungen
Hintergrund des Warnstreiks heute ist der Tarifstreit zwischen Verdi und der Autobahn GmbH des Bundes. In dieser Woche soll es deutschlandweit Streik- und Protestaktionen geben. Die Gewerkschaft fordert für die rund 14.000 Beschäftigten 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro mehr im Monat. Nach zwei Terminen biete der Arbeitgeber mit 29 Monaten eine viel zu lange Laufzeit des Tarifvertrages an, heißt es von Verdi. Die dritte Verhandlungsrunde startet am 25. Februar.
In den vergangenen Wochen gab es auch bei uns schon mehrmals Warnstreiks bei der Autobahnmeisterei und Straßen.NRW in Gelsenkirchen.