Weg im Schatten der Arena wird nach ermordetem Schalkespieler benannt

Der Ernst-Alexander-Weg an den Arena-Parkplätzen erinnert ab sofort an den jüdischen Jugendspieler des FC Schalke.

Das Straßenschild Ernst-Alexander-Weg, an dem Schildermast hängt ein Schalkeschal
© Funke Foto Service/Kim Kanert
  • Namenloser Weg heißt ab sofort Ernst-Alexander-Weg
  • Der Namensgeber spielte in den 30er Jahren beim FC Schalke
  • Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde er 1942 in Auschwitz ermordet

Ein bislang namenloser Weg im Schatten der Veltins-Arena bekommt heute einen Namen. Der Ernst-Alexander-Weg zwischen Arena-Parkplätzen und dem Arena-Park verbindet ab sofort die Willy-Brandt-Allee und den Ernst-Kalwitzki-Weg. Ernst Alexander spielte in den 30er Jahren als Nachwuchsspieler beim FC Schalke bis er wegen der drohenden Verfolgung wegen seiner jüdischen Herkunft in die Niederlande floh. 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Aktionswoche #stehtauf

Die offizielle Einweihung des Ernst-Alexander-Wegs fällt in die Schalker Aktionswoche #stehtauf. Verein und Fans wollen gegen jegliche Form von Diskriminierung und Ausgrenzung aufstehen. Die Woche endet mit Aktionen rund um das Schalker Heimspiel am Samstag gegen den SC Paderborn.

Kartenausschnitt des neubenannten Ernst-Alexander-Wegs in Erle© Google Maps
Kartenausschnitt des neubenannten Ernst-Alexander-Wegs in Erle
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