
- Meldungen bei "GEmeldet" haben sich halbiert
- Resser Mark hat die wenigsten wilden Einkaufswagen
Über die Online-Plattform „GE-meldet“ könnt ihr herrenlose Wagen melden – und genau diese Meldungen sind im vergangenen Jahr um die Hälfte zurückgegangen.
Schon seit 2023 kümmert sich Gelsendienste um das Thema. Die Wagen stören nicht nur das Stadtbild, sie können an manchen Stellen sogar zur Unfallgefahr werden. Lange Zeit hat Gelsendienste die gemeldeten Standorte einfach an die Händler weitergegeben, mit der Bitte, die Wagen zeitnah abzuholen. Das hat aber nicht richtig funktioniert.
Gelsendienste sammelt Einkaufswagen ein und die Supermärkte zahlen
Deshalb ist die Stadt vor einem Jahr einen anderen Weg gegangen. Gelsendienste sammelt seitdem Wagen, die im Verkehr stehen und gefährlich sind, selbst ein. Den Unternehmen wurde angekündigt, dass sie dafür zahlen müssen – entweder für die Auslösung oder für die Verschrottung.
Laut Stadt hat das schnell gewirkt: Allein in den ersten Wochen wurden mehrere hundert Wagen eingesammelt. Danach kam es zu Gesprächen mit einigen Händlern, was vorher schwierig gewesen war. Ein Teil der Unternehmen holt seine gemeldeten Wagen jetzt wieder selbst und zeitnah ab. Mit anderen Beteiligten ist die Sache aber noch nicht geklärt.
In Schalke werden die meisten Einkaufswagen gemeldet
Ganz am Ziel ist man laut Gelsendienste noch nicht, aber der Erfolg lässt sich in Zahlen ablesen. Kamen zwischen 2023 und 2025 im Schnitt noch zwölf Meldungen pro Tag rein, sind es jetzt nur noch sechs.
Auffällig ist außerdem, wie unterschiedlich das Problem in den Stadtteilen verteilt ist. Im Jahr 2025 gab es die meisten Meldungen in Schalke, nämlich 1.034. Danach folgen Bulmke-Hüllen mit 758 und Bismarck mit 508 Meldungen. Am wenigsten Ärger gibt's dagegen in Buer mit 18 und Resse mit 11 Meldungen. Schlusslicht ist die Resser Mark mit gerade einmal acht gemeldeten Wagen im ganzen Jahr.