
- Parkhaus an der Schützenstraße wird langfristig abgerissen
- City-Parkplatz soll Wohnungen und Parkgarage weichen
Bottrop plant einen großen Umbau für die westliche Innenstadt. Laut Verwaltung sollen in den nächsten Jahren drei zentrale Flächen neu entwickelt werden. Das marode Parkhaus an der Schützenstraße wird vorübergehend repariert, soll aber langfristig abgerissen und neu gebaut werden. Seit Anfang Dezember ist das Parkhaus wegen Schäden an einer Rampe teilweise gesperrt.
Stadt Bottrop wünscht sich neue Parkgarage und Wohnungen
Auf dem City-Parkplatz (ehem. RAG-Parkplatz) könnte eine Kombi aus Parkgarage und hochwertigen Wohnungen entstehen. Für die Umsetzung möchte die Stadt einen privaten Investor gewinnen. Dabei könnte das sogenannte „Bauturbo“-Verfahren eine wichtige Rolle spielen. Die Regelung ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen die Genehmigung von Wohnbauprojekten, auch wenn sie sich nicht vollständig in die vorhandene Bebauung einfügen. Die gesetzliche Regelung ist Stand jetzt bis Ende 2030 befristet.
Wenn die Parkplätze auf dem bisherigen City-Parkplatz gebündelt werden, kann auch der Gleiwitzer Platz gegenüber umgebaut werden. Die Fläche vor dem Bauknecht-Quartier (ehem. RAG-Hauptverwaltung) soll deutlich grüner werden und mehr Aufenthaltsqualität bieten.
Hier könnten Bottroper Autofahrer während der Bauzeit parken
Für die Abriss- und Bauphasen sind Übergangslösungen für Autofahrer in Planung. Die Stadtverwaltung prüft gerade gemeinsam mit der Bezirksregierung Münster, ob auf dem Berliner Platz vorübergehend wieder geparkt werden darf. Für Dauerparker könnten außerdem Ersatzflächen auf einem unbebauten Grundstück am Lamperfeld eingerichtet werden.
Die genauen Pläne berät die Bottroper Politik in den kommenden Wochen. Ende Juni soll eine Entscheidung fallen.

