
- Schadenssumme ist mehr geworden
- Razzia im Clan-Milieu in Gelsenkirchen
Der Kampf gegen Schwarzarbeit bleibt für die Zollfahnder bei uns ein wichtiges Thema. Im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiter des Hauptzollamtes Dortmund, das für Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen zuständig ist, Schäden durch Schwarzarbeit in Höhe von knapp 22 Millionen Euro aufgedeckt. Das waren rund 2 Millionen mehr als im Jahr davor.
Der Betrag kommt zustande durch nicht gezahlte Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, oder zu Unrecht kassierte Sozialleistungen. All das kontrollieren die Zollfahnder regelmäßig bei ihren Razzien. Ende letzten Jahres gab es zum Beispiel einen Großeinsatz in Unternehmen der Security-Branche in Gelsenkirchen. In der vergangenen Woche führte der Zoll bundesweit eine Schwerpunktprüfung zur Einhaltung des Mindestlohns durch - mit 121 Einsatzkräften verteilt auf seine Standorte Gelsenkirchen, Hagen, Siegen und Dortmund
Bei den Kontrollen prüft der Zoll, ob die Beschäftigten zur Sozialversicherung angemeldet sind und die nötige Arbeitserlaubnis haben. Außerdem muss der Chef nachweisen, dass er die Mindestarbeitsbedingungen einhält.