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Lokalnachrichten

11.12.2015 17:30    

Neue Vorwürfe gegen Gelsenkirchener Jugendamt

- Foto: Annika Boenigk / Radio Emscher Lippe

- Foto: Annika Boenigk / Radio Emscher Lippe

Das Gelsenkirchener Jugendamt soll seit Jahren gewusst haben, dass im Kinderheim St. Josef zu viele Kinder sind. Das haben die Grünen durch intensive Aktendurchsicht herausgefunden. Man habe somit wissend die Gefährdung des Kindeswohls in Kauf genommen. Andreas Flocke fasst die Vorwürfe der Gelsenkirchener Grünen zusammen.

 

Alfons Wissmann und Thomas Frings hätten als Jugendamtsleitung über Jahre zu viele Kinder zu St. Josef geschickt. Seit spätestens 2005 habe das auch in städtischen Akten gestanden, so die Grünen. Fraglich sei jetzt, wer in der Verwaltung noch davon hätte wissen können oder müssen. Mindestens ein weiterer Mitarbeiter tauche regelmäßig in den Akten auf. Die Grünen wünschen sich von der Stadtverwaltung, dass sie alle relevanten Unterlagen des Jugendamtsskandals veröffentlicht - laut Stadt geht das u.a. wegen Datenschutzes nicht so ohne weiteres. Sie kann außerdem nicht alle Schlussfolgerungen der Grünen nachvollziehen und verweist vor allem auf die kriminelle Energie der Jugendamtsleitung - dadurch wäre viel unter den Teppich gekehrt worden.

Andreas Flocke für Radio Emscher Lippe

 

Tags: Jugendamtsskandal,Wissmann-Affäre,Grüne


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