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24.02.2017 14:30    

Bottroper Apotheker-Skandal: Erste Zivilklagen werden vorbereitet

- Foto: JacobST - Fotolia

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Im Fall des Bottroper Apothekers, der Krebsmedikamente gestreckt haben soll, werden die ersten Zivilklagen vorbereitet. Max Hanke aus der Redaktion erklärt die Hintergründe.

Eine Anwältin aus Marl vertritt gleich drei Patienten, die die womöglich gepanschten Medikamente genommen haben sollen. Darunter ist auch eine Bottroperin, die im Alter von 70 Jahren verstorben ist - möglicherweise wegen der falsch dosierten Krebsmittel. Ihr Witwer will deshalb zusammen mit der Anwältin Zivilklage einreichen. Er fordert rund 50.000 Euro Schmerzensgeld und die Erstattung der Beerdigungskosten von dem Bottroper Apotheker. Beim Landgericht Essen sind bis jetzt noch keine Zivilklagen eingegangen. Ein Gerichtssprecher rechnet aber damit, dass in nächster Zeit die ersten kommen.

 

Max Hanke für Radio Emscher Lippe



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