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12.06.2019 11:00    

Gelsenkirchen: Vermeintliches Opfer soll sexuelle Belästigung auf Schalke erfunden haben

- Foto: Radio Emscher Lippe

- Foto: Radio Emscher Lippe

Der Fall der mutmaßlichen sexuellen Belästigung auf Schalke hat eine neue Wendung genommen: Die Staatsanwaltschaft klagt das vermutliche Opfer wegen Vortäuschung einer Straftat und falscher Verdächtigung an. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 22-Jährige die sexuelle Belästigung erfunden hat, sagte uns eine Sprecherin. Auf der Videoaufzeichnung sei kein Übergriff zu erkennen. Auch habe die junge Frau ihren Platz nicht verlassen, um einen Ordner anzusprechen. Die 22-Jährige hatte angegeben, dass sie beim Schalker Heimspiel gegen Nürnberg Ende November in der Nordkurve von einem männlichen Fan sexuell belästigt worden sei. Laut ihrer ersten Aussage soll ein Ordner, den sie um Hilfe gebeten hatte, sie zurückgewiesen haben. Diesen Vorwurf hatte sie allerdings später zurückgenommen. Die Akte liegt jetzt beim Amtsgericht Gelsenkirchen. Das Gericht muss einen Termin für den Prozess festlegen.    

 

 

Tags: sexuellen Missbrauch,Staatsanwaltschaft


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