
- Aktivisten planen Demos und Mahnwachen
- Transporte müssen nicht angekündigt werden
Die Gegner des Castortransports, der auch über die A2 bei Bottrop fahren soll, bringen sich in Stellung: Sie gehen davon aus, dass die ersten Transporter mit hochradioaktivem Atommüll noch vor den Osterferien vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden.
Die 170 km lange Strecke führt auch über das Dreieck Bottrop, vermutlich auf die A31. Die Raststätte Bottrop wäre ein möglicher Zwischenhalt. Atomkraftgegner und Umweltverbände haben für die Transporttage jeweils Demos und Mahnwachen angekündigt - hauptsächlich in Jülich und Ahaus. Der Start des Castortransports muss nicht von den Behörden angekündigt werden. Ob Autobahnabschnitte gesperrt werden müssen, ist noch unklar.
Ende Januar hatte es an der A2 in Bottrop schon eine Kundgebung gegen den Atommüll-Transport gegeben.