
- Transport muss nicht von den Behörden angekündigt werden
- Demos und Mahnwachen am Start- und Zielpunkt geplant
Heute Abend könnte der erste Castortransport mit hochradioaktivem Atommüll durch NRW rollen - auch über Bottroper Autobahnen. In den nächsten zwei Jahren sollen insgesamt 152 Schutzbehälter vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager nach Ahaus gebracht werden. Die 170 km lange Route führt auch über die A2 am Dreieck Bottrop und dann auf die A31 Richtung Norden.
Protest und Klagen ohne Erfolg
Atommüllgegner haben jahrelang versucht, den Transport gerichtlich zu stoppen - am Ende vergeblich. Ende Januar hat es unter anderem an der A2 in Bottrop eine Kundgebung gegen den Atommüll-Transport gegeben.
Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass heute Abend die ersten Behälter von Jülich nach Ahaus rollen. Wann genau die Fahrzeuge auf Bottroper Gebiet unterwegs sind, ist unklar. Der Transport muss von den Behörden nicht angekündigt werden. Begleitet wird er wahrscheinlich von einem Großaufgebot der Polizei.