
- Transport erfolgt nachts über rund 170 Kilometer
- Über 2.000 Polizisten sichern die Strecke ab
In der kommenden Nacht könnte der dritte Konvoi mit hochradioaktivem Atommüll über die A2 bei Bottrop rollen. Atomkraftgegner rechnen damit, dass sich heute Abend wieder ein Castor-Transport am Forschungszentrum in Jülich auf den Weg macht. Die 170 km lange Strecke ins Zwischenlager Ahaus führt auch über das Dreieck Bottrop und dann weiter auf die A31. Die Aktivisten haben schon Protestaktionen angekündigt - diesmal aber nicht in Bottrop. Allerdings könnte es heute wieder ein größeres Polizeiaufgebot entlang der Autobahnen bei uns geben - auch mit Hubschraubern.
Einzelner Behälter wird von großem Konvoi begleitet
Wie bei den ersten beiden Atommüll-Transporten am 24./25. März und am 21./22. April soll es auch diesmal wieder um einen einzelnen Castor-Behälter gehen. Theoretisch könnten auch mehrere Castoren mit mehreren Schwerlasttransportern auf einmal transportiert werden. Der Spezialbehälter mit dem Atommüll wird von einem großen Konvoi begleitet. Auf und an der Strecke sind erfahrungsgemäß über 2.000 Polizisten im Einsatz.
Insgesamt sollen in den nächsten Monaten 152 Castor-Behälter mit Atommüll durch NRW transportiert werden.