
- Insgesamt 152 Castorbehälter müssen transportiert werden
- Großes Polizeiaufgebot - kaum Störungen in der ersten Nacht
Der erste Castortransport mit hochradioaktivem Atommüll ist in der Nacht durch NRW gerollt - auch über Bottroper Autobahnen. Zwischen 0.30 und 1 Uhr fuhr der 4 km lange Konvoi laut WAZ über die A2 zum Dreieck Bottrop und von dort auf die A31 Richtung Norden. Begleitet wurde der Transport von einem Großaufgebot der Polizei: Insgesamt sollen gut 2.400 Kräfte im Einsatz sein. Vor allem in Bottrop-Fuhlenbrock, im Eigen und in Kirchhellen waren auch Polizeihubschrauber zu hören.
In den nächsten Monaten werden insgesamt über 150 Atommüll-Behälter vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager nach Ahaus gebracht. Der erste Transport wurde in der Nacht am Start- und am Zielpunkt von friedlichen Protesten begleitet. Auch entlang der Strecke bei Duisburg gab es eine kleine Demo.