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Gelsenkirchener stimmen für Olympia-Bewerbung
© Radio Emscher Lippe
Auszählung der Stimmen zum Bürgerentscheid über die Olympia-Bewerbung von Gelsenkirchen.
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Gelsenkirchener stimmen für Olympia-Bewerbung

Die Entscheidung ist gefallen: Beim Bürgerentscheid in Gelsenkirchen hat eine deutliche Mehrheit für eine Olympia-Bewerbung gestimmt. Damit bleibt die Stadt Teil der NRW-Bewerbung "KölnRheinRuhr".

Veröffentlicht: Sonntag, 19.04.2026 18:30

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  • 74,19 % der Stimmberechtigten sind für die Olympia-Bewerbung
  • Schwimm-Wettbewerbe auf Schalke weiterhin möglich
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Das Ergebnis des heutigen Bürgerentscheids steht fest: Gelsenkirchen unterstützt die Bewerbung der Region "KölnRheinRuhr" für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Eine deutliche Mehrheit von 74,19 % stimmte bei der reinen Briefwahl mit "Ja". Zudem wurde das notwendige Quorum erreicht: Da Gelsenkirchen mehr als 100.000 Einwohner hat, mussten mindestens zehn Prozent aller Wahlberechtigten dem Vorhaben zustimmen, damit das Votum gültig ist.

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Schwimmwettbewerbe in der VELTINS-Arena weiterhin denkbar

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Durch das positive Ergebnis bleibt Gelsenkirchen ein zentraler Baustein des NRW-Konzepts. Dieses sieht vor, vor allem bestehende Sportstätten zu nutzen und auf teure Neubauten zu verzichten. Für unsere Stadt bedeutet das konkret: Der Plan, große olympische Schwimmwettbewerbe in der VELTINS-Arena auszutragen, wird weiterverfolgt.

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Entscheidung auf Bundesebene fällt im September

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Das Abstimmungsergebnis bedeutet jedoch noch nicht, dass die Spiele sicher zu uns kommen. Bis Anfang Juni können die Bewerberstädte ihre Konzepte jetzt noch im Detail nachbessern. Neben der Region Rhein-Ruhr bewerben sich auch München, Hamburg und Berlin beim Deutschen Olympischen Sportbund. Der Verband bewertet alle Kandidaten anhand einer Matrix und wählt am 26. September den offiziellen deutschen Bewerber aus. Das Internationale Olympische Komitee trifft die weltweite Entscheidung über den Austragungsort frühestens im Jahr 2027.

Das NRW-Konzept plant unter anderem mit einem temporären Leichtathletikstadion sowie einem Athletendorf in Köln. Durch die Nutzung der großen Arenen, wie etwa auf Schalke oder in Dortmund, peilen die Organisatoren einen neuen Rekord mit bis zu 14 Millionen Zuschauern an.

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