
- Wohnungen wegen Brandschutz und Rattenbefall geschlossen
- Verdacht auf Mietwucher und massiven Sozialbetrug
In Gelsenkirchen und zehn weiteren NRW-Städten sind die Behörden massiv gegen Missstände in sogenannten Problemimmobilien vorgegangen. Bei den landesweiten Razzien deckten die Einsatzkräfte gestern gravierende Verstöße auf. Laut dem NRW-Bauministerium mussten landesweit fünf Wohnungen wegen lebensbedrohlicher Brandschutzmängel oder Rattenbefall sofort geschlossen werden. Außerdem gibt es den Verdacht auf massiven Sozialbetrug, illegale Prostitution und Mietwucher. In einem der Fälle musste sogar ein Säugling in Obhut genommen werden. Insgesamt wurden über 250 Wohnungen kontrolliert, um gegen kriminelle Strukturen vorzugehen. Die Stadt Gelsenkirchen geht seit Jahren mit eigenen regelmäßigen Kontrollen gegen Missstände in Schrottimmobilien vor.