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Gelsenkirchen: Soko „Jugend“ zieht Bilanz
© Polizei Gelsenkirchen
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Gelsenkirchen: Soko „Jugend“ zieht Bilanz

In Gelsenkirchen hat ein großer Einsatz gegen Kinder- und Jugendkriminalität zu 44 Anzeigen geführt.

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  • NRW-Innenminister Reul informiert sich über Soko "Jugend"
  • Gewaltdelikte bleiben Schwerpunkt in der Jugendkriminalität
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Vielleicht habt ihr die vielen Polizei- und Ordnungskräfte am Mittwoch im Stadtgebiet gesehen. Zwischen 14 und 22 Uhr kontrollierten die Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst insgesamt 175 Menschen. Dabei wurden 16 Strafanzeigen und 28 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten aufgenommen. Laut Polizei ging es unter anderem um mutmaßlichen Drogenhandel, verbotene Gegenstände und Verkehrsverstöße. Die Beamtinnen und Beamten führten außerdem vier Gefährderansprachen durch. Dabei werden Personen deutlich auf mögliche Konsequenzen ihres Verhaltens hingewiesen. Vier Menschen mussten zudem zur erkennungsdienstlichen Behandlung. Dabei erfasst die Polizei zum Beispiel Fotos oder Fingerabdrücke.

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NRW-Innenminister Herbert Reul begleitet den Einsatz in Gelsenkirchen

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Der Einsatz bestand aber nicht nur aus Kontrollen, sondern auch im Prävention. Beamte besuchten zwei Jugendtreffs und kamen dort mit rund 50 Kindern und Jugendlichen ins Gespräch. Auf den Straßen führten die Einsatzkräfte außerdem mehr als 100 Gespräche mit Jugendlichen, Angehörigen und anderen Menschen. Damit will die Polizei Hemmschwellen abbauen und Straftaten möglichst früh verhindern. NRW-Innenminister Herbert Reul begleitete den Einsatz und informierte sich über die Arbeit der Soko „Jugend“. Nach Angaben der Polizei geht die Kinder- und Jugendkriminalität in Gelsenkirchen seit 2023 insgesamt zurück. Damit folgt die Stadt dem Trend in Nordrhein-Westfalen. Der gestiegene Anteil von Gewaltdelikten bleibt allerdings ein Schwerpunkt. Deshalb soll es auch künftig kleinere und größere Kontrollaktionen geben.

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