
- Gelsenkirchener gab sich als 15-Jähriger aus
- Haftstrafe: Acht Jahre & drei Monate
Der Mann aus Gelsenkirchen wurde wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und Vergewaltigung zu acht Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Der heute 25-Jährige hatte bereits 2021 eine Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs erhalten und war nach seiner Entlassung im KURS-Programm des Landes NRW überwacht worden – einem Programm für besonders rückfallgefährdete Sexualstraftäter. Trotzdem nahm er im Oktober vergangenen Jahres über soziale Medien Kontakt zu einem 13-jährigen Mädchen auf und gab dabei vor, 15 Jahre alt zu sein. Es kam zu schweren sexuellen Übergriffen. Der Angeklagte legte im Prozess ein Geständnis ab. Zusätzlich zur Haftstrafe ordneten die Richter vorbehaltlich eine unbefristete Sicherungsverwahrung an. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.