
- Neuer Bahnhof könnte vor 2030 fertig werden
- Herner Investor möchte vorher am Oberhof bauen
Gemeinsame Absichten von Stadt und DB InfraGO
Im jetzt unterzeichneten "Letter of Intent" verständigen sich die Beteiligten (Stadt Gladbeck und DB InfraGO) auf das gemeinsame Vorgehen beim Neubau rund um den Oberhof. Dabei handelt es sich um mehrere, eng miteinander verknüpfte Teilprojekte, so die Stadt. Noch vor 2030 soll der Bahnhof Gladbeck-Ost modernisiert und barrierefrei werden. Euch erwarten ein neuer Zugang zum Bahnhof, moderne Bussteige und eine Park-and-Ride-Anlage. Dafür hat die Stadt Fördermittel vom Land, der Deutschen Bahn und dem VRR klargemacht. Der modernisierte Bahnhof soll ein "neues Eingangstor" zur Gladbecker Innenstadt werden.
Neubau des Oberhofs durch Herner Investor
Vorher und voraussichtlich noch in diesem Jahr möchte ein Investor (die E-Gruppe aus Herne) mit einer Neubebauung am Oberhof starten. Geplant sind Einzelhandel, Gastronomie und Wohnungen. Laut Stadt wird dabei ein deutlicher zweistelliger Millionenbetrag investiert.
Ab Dezember 2028 möchte außerdem der VRR keine Dieselfahrzeuge, sondern voll-elektrische Züge verwenden. Das betreffe auch die RB43 am Bahnhof Gladbeck-Ost. VRR-Vorstandssprecher Oliver Wittke hat sich deshalb für eine schnellstmögliche Fertigstellung des modernisierten Bahnhofs in Gladbeck ausgesprochen. Das ist auch für Stadtbaurat Volker Kreuzer ein angestrebtes Zeitfenster:
Die nun unterzeichnete Absichtserklärung soll eine Grundlage für weitere Planungen bilden. Erst danach könne ein spezifischerer Ablauf inklusive Sperrpausen beim Oberhof in Gladbeck ausgemacht werden. 2023 hat die Stadt Gladbeck die Baukosten auf knapp 19 Millionen Euro geschätzt. Seitdem seien einige Preise gestiegen, weshalb sie mittlerweile von einer etwas höheren Summe ausgeht.
