
- Granate soll ein Geschenk gewesen sein
- Bundespolizei beschlagnahmte die Attrappe
Erst bei genauerer Prüfung stellte sich heraus: Der Gegenstand war nur eine ungefährliche Nachbildung. Nach Angaben der Bundespolizei kontrollierten die Beamten den 37-jährigen Gelsenkirchener am Dienstag (22.9.) gegen 22.10 Uhr. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie die Attrappe in seiner Tasche. Auf den ersten Blick sei sie nicht von einer echten Kriegswaffe zu unterscheiden gewesen. Der Mann gab laut Bundespolizei an, dass die nachgemachte Granate ein Geschenk sei. Die Beamten beschlagnahmten sie trotzdem als sogenannte Anscheinswaffe. Damit sind Gegenstände gemeint, die echten Waffen zum Verwechseln ähnlich sehen. Anschließend durfte der 37-Jährige den Hauptbahnhof wieder verlassen. Wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz muss er sich nun verantworten.