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Kesselhaus im Kraftwerk Scholven ist erfolgreich gesprengt
© Christoph Wojtyczka / Funke Foto Services
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Kesselhaus im Kraftwerk Scholven ist erfolgreich gesprengt

Auf dem Kraftwerksgelände im Gelsenkirchener Norden ist wieder Platz für die Energiewende geschaffen worden. 

Veröffentlicht: Montag, 24.11.2025 07:26

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  • Kesselhaus ist mit lautem Knall gefallen
  • Bauschutt wird zu Recyclingmaterial verarbeitet


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Mit einem lauten Knall ist Samstagmittag ein altes Kesselhaus auf dem Gelände des Uniper-Kraftwerks gesprengt worden. Dafür waren die Buerelterstraße und Feldhauser Straße von 9 bis 14 Uhr gesperrt. Anwohner im Sicherheitsradius von 500 Metern mussten ihre Wohnungen verlassen. 

Bei der Sprengung sind rund 7.000 Tonnen Bauschutt und 26.000 Tonnen Stahl angefallen - das ist laut Uniper genug Stahl, um zweieinhalb Eifeltürme zu bauen. Beides wird vor Ort zu hochwertigem Recyclingmaterial verarbeitet und wieder verwendet.

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Großer Umbau im Kraftwerk Scholven

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Schon im Sommer waren mehrere Gebäude auf dem Gelände im Gelsenkirchener Norden gesprengt worden. Weitere sollen im kommenden Jahr folgen. Im Zuge der Energiewende will Uniper die Kohleverstromung in Scholven durch ein Gas- und Dampfkraftwerk ersetzen. Später soll dann auf Wasserstoff umgestellt werden. 

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