
- Räumungsverkauf soll jetzt starten
- Insolvenzverfahren voraussichtlich im Oktober
Das Geschäft gehört zu den 19 Standorten, die geschlossen werden. Das hat der angeschlagene Non-Food-Discounter mitgeteilt. Der Räumungsverkauf soll jetzt beginnen. Wann die Filiale endgültig schließt, ist noch nicht bekannt.
Auch für die Beschäftigten gibt es noch viele offene Punkte. Nach Angaben des Unternehmens soll ihnen gekündigt werden, sobald das Insolvenzverfahren eröffnet ist. Damit wird Anfang Oktober gerechnet. Wie viele Menschen in Buer betroffen sind, teilte Kodi nicht mit. Im Durchschnitt arbeiten sechs Menschen in einer Filiale. Die Löhne und Gehälter sind laut Unternehmen bis September durch Insolvenzgeld gesichert.
Schwierige Lage im Einzelhandel
Insgesamt betreibt Kodi derzeit 144 Geschäfte. 69 davon sollen erhalten bleiben. Bei weiteren 56 Filialen laufen noch Verhandlungen. Welche Standorte weitermachen können, ist bisher nicht bekannt.
Kodi hatte bereits 2024 ein Schutzschirmverfahren beantragt. Danach blieben von rund 240 Filialen nur noch etwa 150 übrig. Mehr als 500 Beschäftigte verloren damals ihre Jobs. Im Juli stellte der Discounter erneut einen Insolvenzantrag. Als Grund nennt das Unternehmen die schwierige Lage im Einzelhandel.