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Mehr Partys, weniger Steuern in Bottrop
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Mehr Partys, weniger Steuern in Bottrop

Gute Nachrichten für alle, die in Bottrop feiern wollen – und für alle, die Veranstaltungen organisieren: Der Stadtrat hat einstimmig beschlossen, die Vergnügungssteuer auf gewerbliche Tanzveranstaltungen abzuschaffen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.03.2026 05:38

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  • Einnahmen fielen für die Stadt vergleichsweise gering aus
  • Bottrop folgt dem Beispiel anderer Ruhrgebietsstädte
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Bisher galt in Bottrop noch eine Regelung aus dem Jahr 2005, die Veranstalter von gewerblichen Tanzevents zur Kasse bat. Viele empfanden das als echte Hürde – manche Veranstaltung wurde deshalb gar nicht erst geplant oder schlicht woanders ausgerichtet. Das soll sich jetzt ändern.

Oberbürgermeister Matthias Buschfeld hat den Vorschlag eingebracht – und der Rat ist ihm einstimmig gefolgt. Sein Ziel: mehr Veranstaltungen in Bottrop, nicht weniger. Und trotz der angespannten Haushaltslage hält er den Verzicht auf die Steuer für vertretbar. Denn die Einnahmen waren vergleichsweise gering – der kulturelle Nutzen wiegt da deutlich schwerer.

Bottrop folgt damit übrigens dem Beispiel anderer Ruhrgebietsstädte. Essen, Duisburg und Dortmund haben auf vergleichbare Abgaben schon länger verzichtet.

Wichtig zu wissen: Betroffen war bisher nur die gewerbliche Tanzveranstaltung. Konzerte, Betriebs- oder Vereinsfeiern wurden schon immer nicht besteuert – und daran ändert sich auch nichts.

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