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Nach Sparkassen-Einbruch: „Mir ging's richtig schlecht!“
© Polizei Gelsenkirchen
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Nach Sparkassen-Einbruch: „Mir ging's richtig schlecht!“

Knapp über einen Monat ist er schon her: Der spektakuläre Einbruch in die Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer. Heute (30.01.) haben sich mehrere Betroffene geäußert.

Veröffentlicht: Freitag, 30.01.2026 15:05

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  • Betroffener verlor seine Altersvorsorge & hofft auf Entschädigung
  • Der Anwalt geht vom Erfolg seiner eingereichten Klagen aus
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„Ich konnte erst gar nicht realisieren, dass mir so etwas jetzt auch noch passiert!“
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Bei den Betroffenen handelt es sich um Mandanten des Dattelner Rechtsanwalts Daniel Kuhlmann. Nach eigenen Angaben betreut er etwa 600 Opfer des Sparkassen-Einbruchs in Gelsenkirchen-Buer. Darunter auch Joachim-Alfred Wagner. Der 63-Jährige arbeitet im Öffentlichen Dienst. „Radio Emscher Lippe“-Redakteur Fabian Hölscher hat mit ihm gesprochen. Durch die Klage erhofft der Betroffene unter anderem, dass die Bank ihn entschädigt. Nach eigenen Angaben befanden sich Familienerbstücke und seine Altersvorsorge in seinem Schließfach. Er geht von einem Wert von unter 50.000 Euro aus. Für ihn ist der Umgang mit der Situation immer noch sehr schwer. Er möchte von der Bank seine Altersvorsorge wiederbekommen, damit er nicht jahrelang umsonst gearbeitet hat.

 

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Betroffener Joachim-Alfred WagnerInterview mit betroffenem Kläger
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Waren die Täter tatsächlich 48 Stunden lang unbemerkt in der Bank?

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Die Hoffnungen von Joachim-Alfred Wagner liegen auf dem Anwalt Daniel Kuhlmann. Er sagte uns im „Radio Emscher Lippe“-Interview, dass er zuversichtlich ist, dass seine drei eingereichten Klagen beim Landgericht Essen erfolgreich sein werden. Laut ihm hat die Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen-Buer leicht fahrlässig gehandelt. Das gehe aus der Arbeit eines von ihm beauftragten Sachverständigen hervor.

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Rechtsanwalt Daniel KuhlmannEinschätzung des Anwalts
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