Schalke: Clemens Tönnies bricht sein Schweigen

Der Schalker Aufsichtsratschef hat sich nach der Rassismus-Debatte um ihn das erste Mal zu Wort gemeldet. Am ersten Tag nach seiner Rückkehr ins Amt bezeichnete er seine umstrittene Aussage über Afrikaner als "Fehler".

Clemens Tönnies
© Martin Möller / Funke Foto Services

Es hätte ihm nicht passieren dürfen, sagte Tönnies heute im clubeigenen Schalke TV. Von der Wucht der Reaktionen sei er erschlagen gewesen. Von den Kritikern fühlt sich der Schalke-Boss falsch eingeschätzt. Er sei nicht der, der trennt, sondern eher der, der vereint, so der 63-Jährige. Tönnies rief dazu auf, sich in der Gesellschaft viel mehr gegen Rassismus zu stellen und mehr für Afrika zu tun. Wegen der Debatte um seine umstrittene Äußerung hatte der Schalker Aufsichtsratschef sein Amt für drei Monate ruhen lassen.

Das komplette Interview mit Clemens Tönnies

Clemens Tönnies im Interview mit Schalke TV nach seiner dreimonatigen Pause auf Schalke.

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