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Sparkassen-Chef verteidigt Sicherheitsvorkehrungen
© André Hirtz / FUNKE Foto Services
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Sparkassen-Chef verteidigt Sicherheitsvorkehrungen

Nach dem spektakulären Tresoreinbruch in Gelsenkirchen-Buer haben sich der Chef der Bank und NRW-Innenminister zu Wort gemeldet - mit neuen Details.

Veröffentlicht: Montag, 12.01.2026 07:08

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  • "Sicherheit war auf dem aktuellen Stand der Technik"
  • Reul spricht von "ein paar Merkwürdigkeiten"
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Bankchef Michael Klotz hat nach dem spektakulären Tresoreinbruch jetzt zum ersten Mal Stellung bezogen - und die Sicherheitsvorkehrungen in der Sparkasse in Buer verteidigt. Die Filiale mit dem Schließfachraum sei nach dem anerkannten Stand der Technik gesichert gewesen, sagte er in einer Mitteilung. Im Interview mit der WAZ ergänzte er noch, dass die Alarm- und Brandmeldetechnik in den letzten zwei Jahren sogar erneuert worden sei. Wie die Einbrecher trotzdem mehrere voneinander unabhängige Sicherungen überwinden konnten, das überprüfe nun die Gelsenkirchener Polizei

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Innenminister: Insider-Hilfe für die Täter nicht unwahrscheinlich

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Auch NRW-Innenminister Herbert Reul hat sich am Wochenende zum Sparkassen-Einbruch in Buer zu Wort gemeldet - und von "ein paar Merkwürdigkeiten" in dem Fall gesprochen. Er halte es für denkbar, dass die Einbrecher Hilfe von ortskundigen Helfern hatten, sagte er der WAZ. Zum Beispiel wundere er sich darüber, dass die Täter den Kernbohrer genau an der richtigen Wand zum Tresorraum angesetzt hätten. Außerdem seien von den über 3.200 Schließfächern viele nicht aufgebrochen worden, die gerade nicht vermietet gewesen seien.

Was für den Minister feststeht: Dass die Ermittler es mit einer hochprofessionellen Bande zu tun haben, die den Coup penibel vorbereitet haben müssen. In einer Besondere Aufbauorganisation (BAO) der Polizei Gelsenkirchen sind laut Reul gerade mehr als 100 Kräfte mit dem Fall beschäftigt. Die Einheit wurde mit Experten aus ganz NRW aufgestockt.

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