
- Erstmal nur namentliche Papiere
- Sparkasse: "Gigantisches Puzzle"
Gestern Nachmittag haben rund 500 Betroffene des Sparkassen-Einbruchs in Buer bei einer Demo ihrem Ärger Luft gemacht - heute gibt es zumindest für einige einen Lichtblick: Die Sparkasse Gelsenkirchen will die ersten Dokumente aus dem Tresorraum an ihre Besitzer zurückgeben. Erstmal geht es um namentliche Papiere wie Urkunden oder Fahrzeugbriefe, die eindeutig zuzuordnen sind. Viele andere Gegenstände müssen noch mit den Inventarlisten der Schließfachinhaber abgeglichen werden. Dieses gigantische Puzzle brauche Zeit, heißt es von der Sparkasse.
Unbekannte hatten im Dezember rund 3.000 Kundenschließfächer der Filiale in Buer geplündert. Danach wurden zehntausende Gegenstände gefunden, die im Tresorraum verstreut waren. Bis vor kurzem waren sie als Beweismittel gesichert.
Wichtig: Polizei Gelsenkirchen weist auf Meldepflicht hin
Die Gelsenkirchener Polizei weist heute nochmal darauf hin, dass alle zurückgegebenen Gegenstände im Nachgang von den Besitzern bei der Polizei gemeldet werden müssen. Nur so könne sichergestellt werden, dass sie nicht weiter als gestohlen gelten und zur Sachfahndung ausgeschrieben sind. Melden könnt ihr euch unter der Telefonnummer 0209 365 1661.