
- Mann gesteht, Mutter mit Machete getötet zu haben
- Sohn soll im Wahn gehandelt haben
Ein 30-jähriger Mann hat eingeräumt, seine Mutter mit einer Machete getötet zu haben. Die Tat ereignete sich am frühen Morgen des 17. August vergangenen Jahres.
Nach den bisherigen Erkenntnissen lag die 59-Jährige auf einem Sofa in der gemeinsamen Wohnung, als ihr Sohn mehrfach auf sie einschlug. Die Schläge trafen Kopf und Arme. Die Frau starb noch am Tatort.
Der Angeklagte erklärte zum Prozessauftakt, er habe unter schweren Wahnvorstellungen gelitten. Er habe geglaubt, seine Mutter wolle ihn töten. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann zur Tatzeit psychisch krank war.
Nach der Tat alarmierte der Sohn selbst die Polizei, lenkte den Verdacht zunächst aber auf unbekannte Täter. Die Tatwaffe, eine Machete, hatte er nach eigenen Angaben Jahre zuvor auf einem Flohmarkt gekauft.
Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als Totschlag. Wegen einer paranoiden Schizophrenie gilt der Angeklagte jedoch als schuldunfähig. Eine Bestrafung kommt daher nicht in Betracht. Möglich ist aber eine unbefristete Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie zum Schutz der Allgemeinheit. Der Prozess soll noch bis zum 20. April andauern.