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Tresor-Coup: Bewegungsmelder waren abgeklebt
© André Hirtz / FUNKE Foto Services
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Tresor-Coup: Bewegungsmelder waren abgeklebt

Gut 2,5 Wochen nach dem Tresor-Einbruch in der Sparkasse in Buer, kommen weitere Details ans Licht. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.01.2026 17:24

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  • Foyer mit Geldautomaten wieder zugänglich
  • Ermittlungen dauern noch Monate
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Seit heute Morgen (15.01.) könnt ihr als Kunden der Sparkasse Gelsenkirchen-Buer wieder die Geldautomaten im Foyer nutzen. Die Filiale selbst und der Bereich mit den Kundenschließfächern bleiben wegen der laufenden Ermittlungen und Schadens-Registrierung geschlossen. Ende Dezember hatten Unbekannte rund 3.100 Kundenschließfächer ausgeräumt, ohne den Einbruchalarm auszulösen.

Nach neuen Informationen des Magazins "Spiegel" gelangten die Täter durch ein Treppenhaus mit abgeklebten Bewegungsmeldern ins Gebäude. Eine Fluchttür vom Parkhaus war so manipuliert worden, dass sie nicht richtig schloss. Innenminister Herbert Reul lässt prüfen, ob die Alarmanlage ausgeschaltet oder defekt war. Die Polizei hat 230 Beamte für diesen Fall abgestellt - einen der größten Kriminalfälle in NRW.

In den Tresor- und Archivräumen, liegen nach Sparkassen-Angaben etwa 500.000 Gegenstände verstreut am Boden. Die Polizei hat mehrere Bearbeitungsstraßen aufgebaut, um Spuren zu digitalisieren und zu katalogisieren. Dabei wird immer wieder Bargeld, aber auch andere Wertgegenstände wie Briefmarken gefunden. Laut eines Sparkassen-Sprechers sollen die Ermittlungen noch Monate andauern.

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