Studie: Menschen in Gelsenkirchen werden nicht so alt

In Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen haben wir eine vergleichsweise niedrige Lebenserwartung.

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  • Gelsenkirchen landet auf Platz 400
  • Armut hat Auswirkungen auf Lebenserwartung

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Max-Planck-Instituts. Vor allem in Gelsenkirchen werden die Menschen im deutschlandweiten Vergleich nicht so alt. Unter allen 402 Städten und Landkreisen landet in Gelsenkirchen bei der Lebenserwartung bei Frauen auf dem drittletzten Platz, bei den Männern auf Platz 396. Zwar schneiden Bottrop und der Kreis Recklinghausen mit Gladbeck etwas besser ab, aber auch sie landen im letzten Viertel des Rankings.

Große Unterschiede beim Geschlecht

Im Schnitt werden Frauen bei uns etwas über 82 Jahre alt, Männer um die 77 Jahre. Am höchsten ist die Lebenserwartung in München und Starnberg. Dort leben Frauen im Vergleich zu unseren drei Städten im Schnitt rund drei Jahre länger, Männer bis zu vier Jahre. Laut der Wissenschaftler haben die hohe Arbeitslosenquote und eine große Zahl von Hartz-IV-Empfängern starken Einfluss auf eine geringere Lebenserwartung. Denn ärmere Menschen würden in schlechteren Lebensverhältnissen leben. 

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