Gelsenkirchen: Mitarbeiter von ZF bangen um ihre Jobs

Der Autozulieferer reagiert mit einem Kahlschlag auf die Corona-Krise.

Das Werk von ZF in Gelsenkirchen
© Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services GmbH
  • Bis zu 15.000 Stellen weltweit könnten gestrichen werden
  • Produktion in Gelsenkirchen läuft seit Mitte Mai wieder an

Deutschlandweit stellen bis zu 7.500 Arbeitsplätze auf der Kippe. Die rund 300 Mitarbeiter beim Autozulieferer ZF in Gelsenkirchen müssen schon wieder Angst um ihre Jobs haben. Der Mutterkonzern in Friedrichshafen hat angekündigt, bis zu 15.000 Stellen weltweit zu streichen - die Hälfte davon an den 49 Standorten in Deutschland.

Die Belegschaft von ZF in Gelsenkirchen wurde über die Pläne schon in einem internen Schreiben informiert. Details, wie viele Stellen in Schalke-Nord wegfallen könnten, gibt es laut Betriebsrat aber noch nicht.

Kampf um das Werk in Gelsenkirchen noch nicht lange her

Wegen der Corona-Krise war die ZF-Belegschaft zuletzt fast komplett in Kurzarbeit. Seit Mitte Mai läuft die Produktion von PKW-Lenkungen an der Freiligrathstraße langsam wieder an. Erst vor einem Jahr hatten Betriebsrat und Gewerkschaft darum kämpfen müssen, dass das Werk des Autozulieferers in Gelsenkirchen überhaupt erhalten bleibt. Damals wurden schon rund 50 Stellen abgebaut. 

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