Verwaltungsgericht arbeitet weiter Berg an Alt-Verfahren ab

Weiterhin ein Berg an Fällen - aber der Berg wird kleiner.

Luftbild des Verwaltungsgerichts in Gelsenkirchen
© Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services GmbH
  • Zahl der Asylverfahren ist weiter gesunken
  • Trotzdem noch immer größter Arbeitsaufwand

So könnte man die Jahresbilanz des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen zusammenfassen. 2019 konnten über 10.000 Verfahren abgeschlossen werden, ähnlich viele wie im Vorjahr. Vor allem die Zahl der Asylverfahren ist weiter gesunken auf zuletzt 2.240. Trotzdem: Die Asylverfahren beschäftigen das Gericht weiterhin am meisten, da viele Alt-Verfahren noch immer ausstehen. Die reichen teilweise noch bis ins Jahr 2017 zurück, als über 11.000 Asylverfahren eingingen.

In diesem Jahr sollen diese weiter abgebaut werden, auch durch die Umstellung auf mehr elektronische Daten. Das Gelsenkirchener Verwaltungsgericht ist unter anderem auch für Gladbeck und Bottrop zuständig, außerdem für Bochum, Essen, Herne, Dortmund und den Kreis Unna. Die Richter bearbeiten Streitigkeiten zwischen Bürgern und der Verwaltung. Neben Asylfragen kann es zum Beispiel um die Höhe von Gebühren, die Versetzung eines Schulkindes oder Fragen des Lärmschutzes geben.


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